Die Rialto-Brücke Venedig für Klassenfahrten und Gruppenreisen

Die Rialtobrücke ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Venedig und war die erste Brücke, die den Canal Grande, die Hauptschlagader der Stadt, überspannt hat. Mit einer lichten Weite des Bogens von knapp 29 Metern und einer Durchfahrtshöhe von 7,5 Metern können die meisten Boote ohne Probleme unter ihr hindurchfahren. Ihren Namen hat die Brücke aufgrund ihrer Nachbarschaft zum Rialto, dem Handelszentrum von Venedig, erhalten.

Der Vorgängerbau der Rialtobrücke bestand aus Holz und wurde im Jahr 1246 erbaut. Da das Holz durch das Klima in der Lagunenstadt zu schnell verrottete und die Brücke dementsprechend häufig instandgesetzt werden musste, entschloss man sich, nach jahrzehntelangen Diskussionen über ihre Gestalt und Finanzierung, erst 1588 einen Bau aus Steinen zu errichten. Der Bau, der unter dem Dogen Pasquale Cicogna von dem Architekten Antonio da Ponte errichtet wurde, dauerte insgesamt fast drei Jahre.

Bei der Rialtobrücke handelt es sich um eine 48 Meter lange Einbogenbrücke, die aufgrund ihrer zwei Ladenreihen 22 Meter breit ist. Sie ist aus istrischem Kalkstein errichtet. Die Läden öffnen sich nur zum mittleren Weg hin und Rampen führen zu einer Plattform am Scheitelpunkt der Brücke. In der Mitte der Brücke befindet sich ein überhöhter Bogen, der auf jeder Seite von jeweils sechs kleineren Bögen flankiert wird. Zwischen diesen Bögen befinden sich die Ladengeschäfte.

Die Rialtobrücke wurde in der Tat eher als Nutz-, denn als Repräsentationsbau verstanden und weist daher nur wenig architektonischen Schmuck auf. Lediglich ein Madonnenrelief unter einem Dreiecksgiebel sowie vier Inschriften und Wappen, die auf Pasquale Cicogna hinweisen, finden sich an dem Bau.

 

 

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